Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 0 Antworten
und wurde 742 mal aufgerufen
 Ehemalige und Aktive Motorsportler.
Olli



Beiträge: 2.664

26.10.2009 13:28
Gerhard Berger antworten

Gerhard Berger (* 27. August 1959 in Wörgl, Tirol) ist ein österreichischer Unternehmer und ehemaliger Automobilrennfahrer. Von 1984 bis 1997 fuhr er in der höchsten Motorsportklasse Formel 1 für namhafte Teams wie Ferrari, McLaren und Benetton. Nach seiner Fahrerkarriere fungierte Berger von 1998 bis 2003 als Motorsportdirektor bei BMW sowie von 2006 bis 2008 als Mitbesitzer des Formel-1-Rennstalls Toro Rosso. Darüber hinaus ist er Mehrheitseigentümer eines österreichischen Logistik-Unternehmens.

Fahrerkarriere

Anfänge im Motorsport
Gerhard Berger wurde als Sohn des österreichischen Speditionsunternehmers Johann Berger geboren. Damit war schon früh das Interesse für Motoren und Autos geweckt. Nach seinem Schulabschluss wechselte Berger auf Drängen des Vaters auf eine Handelsschule. Da er der Schule aber nicht allzu viel abgewinnen konnte, beendete er seine Schulkarriere recht bald, um im Betrieb seines Vaters eine Lehre zum Kraftfahrzeugmechaniker zu absolvieren. Berger hatte das Berufsziel Rennfahrer zwar schon fest im Visier, sollte aber zunächst eine solide Berufsausbildung absolvieren.

1978, mit 19 Jahren, gab Berger sein Debüt als Rennfahrer: Prominente aus der Rennszene in Bergers Heimat boten dem jungen Österreicher die Chance, ein Rennen am Österreichring mit einem Ford Escort Gruppe 5 zu fahren. Berger gewann seine Klasse in überzeugender Manier und wurde daraufhin von seinen Förderern ermutigt weiterzumachen. Es folgte die Teilnahme am Internationalen Alfasud-Cup. Über Karl Wendlinger sen., der damals ebenfalls in dieser Rennklasse fuhr, kam der Kontakt zu dem deutschen Rennstallbesitzer Josef Kaufmann zustande und der Weg zu Bergers Debüt in der deutschen Formel 3 war geebnet. Ein Jahr später wurde Berger mit Hilfe von Dr. Helmut Marko in die europäische Formel 3 geholt, wo er bis 1984 für verschiedene Teams fuhr. Der damalige BMW-Motorsport-Chef Dieter Stappert ermöglichte Berger nebenbei den Einstieg in die europäische Tourenwagenszene. Dort fuhr er bis 1986 für das Team Schnitzer auf einem BMW 635 CSI und gewann das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps mit Roberto Ravaglia und Marc Surer als Co-Piloten.

Formel 1

ATS, Arrows, Benetton I (1984–1986)

Am 19. August 1984 feierte Berger in einem ATS-BMW seinen Einstand in der Königsklasse. Bei dem Rennen auf dem Österreichring fiel er drei Runden vor Schluss mit Getriebeschaden aus, wurde aber aufgrund der zurückgelegten Distanz als Zwölfter und Letzter gewertet. Bereits in seinem zweiten Grand Prix im italienischen Monza erreichte Berger mit Rang 6 die Punkteplatzierungen, kam aber nicht in die Wertung, da sein Team nur das Auto seines Teamkollegen Manfred Winkelhock gemeldet hatte. Nicht zuletzt infolge der unzureichenden Mittel des Teams konnte Berger auch in zwei weiteren Rennen keine Punkte mehr einfahren. Gleich nach dem Saisonende, am 28. Oktober 1984, hatte Berger in Tirol einen Autounfall, bei dem er sich einen Halswirbel brach. Die Operation verlief erfolgreich und Berger wurde rechtzeitig zum Beginn der neuen Saison wieder fit. Er erhielt einen Vertrag für die Saison 1985 beim Team Arrows, das den BMW-Motorenvertrag von ATS übernahm. Bei 16 Starts konnte Berger drei Punkte erzielen. 1986 trat er für das neu gegründete Benetton-Team an, das ebenfalls von BMW mit Motoren ausgerüstet wurde. Berger avancierte zum besten Nachwuchsfahrer und schaffte beim Grand Prix in Mexiko seinen ersten Sieg. Bereits vorher hatte ihn Enzo Ferrari für die nächste Saison verpflichtet.

Ferrari I (1987–1989)

Gerhard Bergers Ferrari (1987)Obwohl Berger in den folgenden drei Jahren gute Ansätze dafür zeigte, bekam er nicht das Material zur Verfügung gestellt, um im Kampf um die Formel-1-Krone bestehen zu können. Er überzeugte zwar im italienischen Traditionsteam im Vergleich zu seinen Teamkollegen, kam aber vor allem 1987 über Gelegenheitserfolge nicht hinaus. Einer zähen Saison folgten zwei Siege zum Jahresabschluss, die aber keine Auswirkung mehr auf die Weltmeisterschaft hatten.

1988 war Berger gegen die überlegenen McLaren-Honda, die 15 von 16 Rennen für sich entscheiden konnten, chancenlos. Das verbleibende Rennen in Monza konnte nur einen Monat nach Enzo Ferraris Tod zwar gewinnen, profitierte dabei aber von einer Kollision des bis dahin führenden McLaren-Piloten Ayrton Senna mit dem überrundeten Jean-Louis Schlesser. Seinen hoch eingeschätzten Teamkollegen Michele Alboreto hatte Berger meist im Griff und wurde am Ende des Jahres mit 41 Punkten Dritter der Weltmeisterschaftswertung.

Auch 1989 gelang es Ferrari nicht, ein dem McLaren in Sachen Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit ebenbürtiges Auto zu bauen. Die Piloten Berger und Nigel Mansell schieden häufig wegen technischer Defekte aus. Zudem setzte ein schwerer Unfall beim Grand Prix von San Marino in Imola, bei dem er wegen eines gebrochenen Frontflügels mit Tempo 280 in die Streckenbegrenzung der Tamburello-Kurve gerast war, dem Österreicher für den Rest der Saison zu. Erst gegen Saisonende erholte sich Berger und konnte den Großen Preis von Portugal gewinnen, bevor er sich entschied, den zur Saison 1990 zu Ferrari wechselnden Alain Prost bei McLaren zu ersetzen.

McLaren (1990–1992)

Die Tragweite seiner Entscheidung wurde Berger erst im Laufe des folgenden Jahres bewusst. Zuvor noch als potenzieller Weltmeister gehandelt, verblasste sein Stern im Schatten seines neuen Teamkollegen Ayrton Senna sehr schnell. Zwar lernte er die charismatische Art des Brasilianers schnell schätzen, sah aber gegen ihn ein ums andere Mal schlecht aus.

Zwar feierte er seinen Einstand in Phoenix beim US-Grand-Prix mit einer Pole-Position, das Rennen gewann aber Senna − ebenso wie die Weltmeisterschaft. Und auch 1991 hatte Berger gegen den völlig auf den Motorsport fokussierten Brasilianer einen schweren Stand. Während dieser sieben Rennen gewann und erneut Weltmeister wurde, fuhr Berger nur in Japan als Erster über die Ziellinie, nachdem ihn Senna vorbeigelassen hatte.

Lediglich 1992 trat Berger aus dem Schatten seines übermächtigen Teamkollegen heraus − zu einem Zeitpunkt, als McLaren seine Vormachtstellung an das Williams-Renault-Team verloren hatte. Der Tiroler gewann zwei Rennen und schloss die Saison als Fünfter der Fahrerwertung mit nur einem Punkt Rückstand auf Senna ab. Dennoch entschied er sich, die vor allem finanziell lukrative Möglichkeit der Rückkehr zu Ferrari zu nutzen − vor allem, da McLarens Motorenpartner Honda sich Ende 1992 aus der Formel 1 zurückzog.

Ferrari II (1993–1995)

Berger im Ferrari 412T2 von 1995Ferrari engagierte Berger zur Saison 1993 vor allem als Entwicklungshelfer. Der italienische Traditionsrennstall befand sich in einer großen Krise, 1991 und 1992 konnte das Team keinen einzigen Sieg feiern. Zudem hatte man sich mit unzähligen effektvollen Ausfällen zum Gespött der Formel 1 gemacht. Der Franzose Jean Alesi, der bereits seit '91 für Ferrari fuhr, war zwar einerseits als äußerst talentierter Heißsporn, andererseits aber auch als Fahrer bekannt, der einem Team in Sachen technischer Entwicklungsarbeit kaum weiterhelfen konnte. Das sollte nun zusammen mit Berger gelingen.

Die Saison 1993 verlief zunächst enttäuschend. Besonders das aktive Fahrwerk bereitete Ferrari arge Probleme, die mitunter zu haarsträubenden Unfällen führten. Zudem konnten die roten Autos weder in Sachen Haltbarkeit noch bei der Konkurrenzfähigkeit mit den führenden Teams mithalten. Berger stand lediglich in Ungarn als Dritter auf dem Podest. Zu Saisonmitte wurde der zuvor im Rallyesport erfolgreiche Jean Todt als neuer Teamchef eingesetzt, um das eher bockende als springende Ferrari-Pferd auf Managementseite wieder auf Vordermann zu bringen.

Die Früchte seiner und Bergers Arbeit zahlten sich aber erst 1994 aus, als der Österreicher nach fast vierjähriger Sieglosigkeit von Ferrari erstmals wieder ein Rennen für die Roten gewann. Ausgerechnet in Hockenheim stahl er Lokalmatador Michael Schumacher mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg die Show. In den Kampf um die Weltmeisterschaft konnte er aber trotz der steigenden Tendenz nicht eingreifen. Überschattet wurde die Saison zudem von den tödlichen Unfällen seines ehemaligen Teamgefährten Ayrton Senna sowie seines Landsmannes Roland Ratzenberger in Imola, die Berger lange Zeit an Rücktritt denken ließen.

1995 wollte er den Aufwärtstrend mit Ferrari weiter fortsetzen, jedoch hatten die Italiener den Renault-motorisierten Williams und Benetton nichts entgegenzusetzen. Jean Alesi feierte in Kanada einen glücklichen Premierensieg, der durch zahlreiche Probleme und Ausfälle der Favoriten begünstigt wurde. Berger hingegen verpasste beim San-Marino-GP die Chance zu gewinnen, und musste sich am Ende mit sechs dritten Plätzen begnügen. Schon während der Saison hatte Ferrari die Verpflichtung von Weltmeister Michael Schumacher zur Saison 1996 bekannt gegeben. Jean Todt versuchte Berger an dessen Seite zu halten, doch der Tiroler wollte sich mit 36 Jahren keinen zweiten Senna mehr antun und nahm das Angebot des Weltmeister-Teams Benetton dankend an, wo auch Alesi bereits angedockt war.

Benetton II (1996–1997)

Bei Benetton versprach sich Berger zum Ausklang seiner Karriere nochmal einen letzten Angriff auf die Weltmeisterschaft. Doch bereits beim ersten Test geriet er mit dem auf Schumacher abgestimmten Wagen derart in Schwierigkeiten, dass es ihm unerklärlich schien, wie man damit die Weltmeisterschaft gewinnen konnte. Alesi erging es nicht besser − auch der Franzose kam mit dem nervösen Fahrverhalten des Benetton nicht zurecht. Berger, der bis dato nicht unbedingt als „Gönner“ Schumachers galt, bezeichnete sein Fahrzeug in einem Interview sogar als „unfahrbar“ und erklärte später seinen Respekt vor Schumachers Fahrzeugbeherrschung. Hier machte sich bemerkbar, dass Berger erst recht spät zum Motorsport gefunden und nicht wie Schumacher bereits als Kind im Kart gesessen hatte. Dadurch kam er besser mit neutral bis untersteuernd abgestimmten Fahrzeugen zurecht, während der Deutsche ein nervöses Heck mit leichtem Übersteuern bevorzugte.

Die Saison 1996 war eine große Enttäuschung für Berger und Benetton. Nach elf Siegen im Vorjahr gewann das Team kein einziges Rennen. Die größte Chance dazu verpasste der Österreicher, als er in Hockenheim nach einem bravourösen Rennen eine Runde vor Schluss in Führung liegend ausfiel und Damon Hill den Triumph überlassen musste. Für 1997 hatte Berger die Hoffnung, dass das neue Auto nun mehr nach seinen Bedürfnissen konstruiert worden war. Tatsächlich startete er gut in die Saison und kämpfte in Brasilien lange Zeit mit Jacques Villeneuve um den Sieg. Danach ließ die Performance des Teams allerdings stetig nach und Berger wurde durch eine schmerzhafte Kiefernhöhlenentzündung geschwächt, sodass er schließlich bei den Rennen in Kanada, Frankreich und Großbritannien aussetzen musste. Während seiner Abwesenheit sprang Benetton-Tester Alexander Wurz für Berger ein und stand in Silverstone als Dritter auf dem Podest. Gerüchte machten die Runde, wonach Benetton-Teamchef Flavio Briatore auf eine Rückkehr Bergers verzichten würde, um dem vielversprechenden Wurz weitere Fahrpraxis zu ermöglichen. Benetton dementierte die Gerüchte, doch Berger stand vor seiner Rückkehr unter erheblichem Druck.

Vor dem Grand Prix in Deutschland starb zudem Bergers Vater bei einem Flugzeugabsturz. Niemand erwartete, dass der Tiroler eine große Leistung bringen würde. Doch Berger sicherte sich den ersten Startplatz, fuhr im Rennen die mit Abstand schnellste Runde und gewann überlegen. Sein Sieg wurde von allen Seiten mit Respekt bedacht − Berger selbst bedankte sich öffentlich für die Unterstützung „von oben“ (gemeint war sein verstorbener Vater). Kurze Zeit später verkündete er seinen Rücktritt zum Saisonende. Das Jahr schloss Berger mit einem vierten Platz in Jerez de la Frontera versöhnlich ab, nicht mal eine Sekunde hinter dem drittplatzierten neuen Weltmeister Villeneuve.

Ayrton Senna

In Bergers Biographie Zielgerade widmet er seinem brasilianischen Freund nicht weniger als 57 Seiten, in denen er die Jahre, die er mit Senna verbrachte und die vielen Streiche, die er mit ihm trieb, beschreibt. Als Berger ihn das erste Mal traf, war er 22, Senna 21. Sie fuhren zwar nicht in derselben Klasse und führten keine tieferen Gespräche, hatten aber ein gutes Gefühl füreinander. 1985 fuhr Berger schließlich selbst in der Formel 1 und traf dort gelegentlich auf Senna, da sein Arrows dem Lotus aber klar unterlegen war, trafen sie sich so gut wie nie auf der Strecke. Das begann erst 1986, als Berger mit dem Benetton schon flotter unterwegs war. Berger schien der einzige zu sein, mit dem Ayrton auf der Strecke großartige Duelle zu haben schien, und neben der Strecke trotzdem gute Freunde sein konnten.

Bei den Streichen ging Berger nicht immer unbedingt zimperlich mit anderen um, das musste auch Senna erfahren. Zum Beispiel spritzte er ihm um drei Uhr morgens einmal das Zimmer mit einem Feuerlöscher voll, gab ihm einen furchtbar stinkenden Käse hinein oder ließ es ihn voller Frösche vorfinden. Was Senna aber am meisten verblüffte war, wie Berger ihm seinen Aktenkoffer, der 8000 Dollar gekostet hatte, aus dem landenden Hubschrauber warf. Berger meinte einmal: ' Ich habe von ihm viel über Sport gelernt, doch er hat bei mir das Lachen gelernt '.

Sennas tragischen Tod im Grand Prix von San Marino 1994 kommentierte er mit: „Sein Tod war für die Formel 1, wie wenn die Sonn' vom Himmel fällt“.

Leistungen

Berger fuhr 14 Jahre lang in der Formel 1, ehe er am 26. Oktober 1997 in Jerez de la Frontera seine Fahrer-Karriere beendete. Mit 210 Grand-Prix-Starts für ATS, Arrows, Benetton, Ferrari und McLaren ist der Tiroler noch vor dem dreifachen Weltmeister Niki Lauda (171) Österreichs Rekordhalter. Er gewann in seiner Karriere zehn Rennen, davon je zweimal in Australien, Japan und Deutschland. Bergers größte Erfolge waren zwei dritte Plätze in der Fahrer-Weltmeisterschaft (1988 und 1994).

Insgesamt zählt Berger mit 385 WM-Punkten, 48 Podestplatzierungen und 21 schnellsten Rennrunden gemeinsam mit Stirling Moss, Carlos Reutemann, David Coulthard und Rubens Barrichello zu den erfolgreichsten Formel-1-Piloten unter den Fahrern, die keinen WM-Titel erringen konnten.

Unternehmerische Laufbahn

Nach seiner letzten Saison wurde Berger Ende 1998 zum Motorsportdirektor bei BMW berufen, um deren Rückkehr in die Formel 1 (mit Williams) vorzubereiten. Mit Hilfe seiner Kontakte baute er die Strukturen auf, die für die Rückkehr nötig waren. Zusammen mit dem Fahrzeugtechnikingenieur Mario Theissen avancierte er zu einer der erfolgreichsten Doppel-Spitzen der Formel 1. Über vier Saisonen stand Berger im Dienste von BMW. Nach 20 Jahren eines hektischen Lebens jedoch, das er größtenteils an Rennstrecken oder im Flugzeug verbracht hatte, hatte er im Jahr 2003 vorerst genug und verlängerte den auslaufenden Fünfjahresvertrag nicht. Im Herbst 2003 zog er sich ins Privatleben zurück.

Aber nicht lange, wie Anfang 2006 zu lesen war:

Der zehnfache Grand-Prix-Sieger dementiert zwar nicht, gab aber vorerst kein grünes Licht: "Im Moment ist nichts spruchreif, denn zu den aktuellen Bedingungen können sich nur Autohersteller oder eine Firma wie Red Bull die Formel 1 leisten." Grundsätzlich ließen die Äußerungen Bergers aber eine Bereitschaft zu einem Formel-1-Comeback erkennen. "Es kann sein, dass ich eines Morgens aufstehe und das Gefühl habe: Ich brauche es wieder. Dann mache ich es." [1]
Wie es scheint, kam dieser Morgen früher als erwartet. Der 47-jährige Tiroler, 2005 auch als Teamchef des neuen, eigenen Formel-1-Rennstalls von BMW im Gespräch, teilte am 9. Februar 2006 mit, dass er 50 Prozent der Scuderia Toro Rosso übernehmen werde. Im Gegenzug dazu kaufte sich der Salzburger Getränkekonzern Red Bull GmbH mit seinem Besitzer Dietrich Mateschitz mit ebenfalls 50 Prozent in Bergers Logistikunternehmen ein, der Berger Transport GmbH.

Im November 2008 gab Berger seine 50%ige Beteiligung jedoch wieder an Dietrich Mateschitz zurück, da er mit dem neuen Reglement, das Kundenautos verbietet, keine Chance auf ein konkurrenzfähiges Team sah.

Privates

Gerhard Berger ist seit 1990 mit der Portugiesin Ana verheiratet. Mit ihr hat er zwei Kinder. Aus einer früheren Beziehung stammt eine Tochter. Er lebt mit seiner Familie in Monte Carlo/Monaco.

Angefügte Bilder:
berger.jpg  
Greg Moore »»
 Sprung  
Xobor Forum Software von Xobor | Forum, Fotos, Chat und mehr mit Xobor